Extra-Blaß 08/2025 – Zusammen­­­hänge

IKEA-Schrank im Aufbau, Kühlschrank und Volvo-Logo

Mahlzeit !

Schwedische Firmen sind in unser aller Leben. Wir kaufen schwedische Möbel bzw. Möbelbausätze, fahren schwedische Autos, tragen schwedische Kleidung, fliegen mit schwedischen Fluggesellschaften und einige der Stammleser hier arbeiten sogar für schwedische Unternehmen. Ich selbst habe alle, wirklich alle der genannten Beispiele irgendwann mal durchlebt, einige durchlebe ich immer noch. Aber ich fahre zumindest keinen Volvo mehr. 

Habt Ihr das mitbekommen? „Es soll in Zukunft niemand durch einen Volvo sterben“, sagte der CEO von Volvo und gab als Maxime aus, dass von nun an kein Volvo mehr schneller als 180 km/h fahren soll. Wie er damit sein Ziel in der Stadt bei Tempo 30 und 50 und vor allem mit den vielen Lkw, die auch mit dem Volvo-Logo rumfahren, umsetzen will, weiß ich nicht. Aber CEOs geben ja gerne mal visionäre Ziele aus.

Statt für einen gedrosselten Pkw mit kleineren Bremsen und einfacherem Getriebe den alten hohen Preis zu zahlen, haben wir uns nun für Ingenieurskunst aus München entschieden. Der ist auch abgeriegelt, allerdings erst später. Und der bremst automatisch für Fußgänger und erkennt Laster, die vor mir stehen. Sogar Volvos.

In dieser Ausgabe möchte ich daher ein anderes Beispiel schwedischen Einflusses aufgreifen:
den Möbelkauf. 

Doch zuerst der

Auftaktflache

Wenn ich einmal tot bin, möchte ich im Stadtpark verstreut werden.
Und ich möchte nicht verbrannt werden.

Puzzle

Als Kind kamen wohl die meisten von uns zum ersten Mal mit einem Puzzle in Berührung.
Zuerst die 4-Teiler, jedes Teil quadratisch, ergibt einen Hundekopf. Wenn es richtig gemacht wird. Sonst Godzilla. Dann die 20er, schon unterschiedliche Formen, etwas komplexeres Zielbild, z.B. Winnie Puuh. Ansonsten auch wieder Godzilla. Wer da noch nicht genug hatte, holte sich später von Ravensburger ein 200-Teile-Puzzle mit … Godzilla.

Ravensburger Puzzle

(c) Ravensburger

Wie das dann aussah, wenn man es falsch gemacht hat… keine Ahnung. Vielleicht ein bayerischer Bauernhof, ist aber nur spekuliert.

Das größte derzeitig erhältliche Puzzle bei Ravensburger hat übrigens 40.000 Teile, ist knapp 7 x 2 m und zeigt, nein, nicht Godzilla, sondern unvergessliche Disney Momente.

Puzzle für Erwachsene

Als Erwachsener geht es dann mit dem Puzzlen weiter. Ein IKEA-Schrank hat auch mehrere hundert Teile, die Anleitung ist genauso schwierig wie bei Ravensburger und für den Aufbau benötigt man ebenfalls eine Grundfläche von mindestens 7 x 2 m. Und je nach handwerklichen Fähigkeiten kann das auch für unvergessliche Momente sorgen.
Entscheidender Unterschied: wenn bei Ravensburger am Ende was übrig bleibt, weiß man, dass man was falsch gemacht hat. Bei Ikea kann das ein gutgemeintes Ersatzteil sein oder man war zu blöd.

Der Einkauf läuft ähnlich wie bei OBI ab (siehe letzte Folge). Die Auswahl erfolgt am heimischen Computer, die Regalnummer im bevorzugten Markt wird ebenfalls im Voraus ermittelt. Anders als in Baumärkten stehen bei Ikea Heerscharen von Helfern bereit, Deine Fragen zu beantworten. Macht im Ergebnis aber kaum einen Unterschied.

Übrigens sind die Möbel angeblich nach demjenigen benannt, der den Aufbau des jeweiligen Bausatzes als Erster überlebt hat. Nein, im Ernst. Da gibt es wirklich ein System.

Regale tragen schwedische Ortsnamen, Schreibtische haben skandinavische Männernamen, und Badezimmermöbel sind nach skandinavischen Seen und Flüssen benannt, was es irgendwie nicht vertrauenswürdig macht. 

Und jetzt ratet mal, welches Möbel sich hinter Lustifik verbirgt. Richtig, natürlich ein Schuhregal. Was sonst? Und die Einwohner aus Lustifik sind dann wohl … egal, ich muss jetzt zur Kasse.
Dort wird man anders als bei Edeka nicht nach Payback, Deutschlandkarte oder Rabattmarken gefragt. Entweder man gehört zur Ikea Family oder nicht.

An der SB-Kasse,

wo man ehrenamtlich die Arbeit der Kassierer macht und selbst scannt, bin ich quasi zeitgleich mit einem Pärchen angekommen. Beim Anblick ihrer zwei vollbepackten Einkaufswagen dachte ich, die wollen Neuschwanstein neu einrichten. Nur noch zwei Stunden bis Ladenschluss, das könnte für die beiden knapp werden.

Ich dagegen war schnell durch. Nur zwei Pakete, diesmal keine Teelichter, Family Card gescannt, EC-Karte, fertig. Doch dann fiel mir noch der Auftrag, den ich zu Hause mit auf den Weg bekommen habe, ein.
Denn zwischen Kasse und dem heimischen Aufbau kommt noch der Hotdog-Stand. Natürlich könnte man die Dinger vor Ort essen. Aber das war nicht der Auftrag. Der lautete: bring mal ein Set Hotdogs mit.
Ein Set? Klar, so ein Ding besteht aus Brötchen, Würstchen, Gurke, getrockneten Zwiebelbröseln, Ketchup, Senf, Hotdog-Sauce. Und genauso kann man es kaufen, als Hotdog-Bausatz. Würstchen, Brötchen, Kleinzeug, die drei Saucen, luftdicht abgepackt, alles wie bei den Möbeln. Nur der Inbusschlüssel fehlt. Gesagt, getan. Ein drittes Päckchen fand den Weg in meinen Einkaufswagen.

Durch diese Extrarunde konnte das Pärchen zu mir aufschließen und wir trafen uns auf dem Parkplatz wieder. Vermutet hatte ich angesichts der Menge ihrer Kartons einen Transporter oder einen PS-starken Pkw mit Anhänger. Ihre Einkaufswagen-Kolonne stoppte dann aber an einem Corsa. Ob die den jetzt einfach auf die Kartons gestellt haben und alles zusammen per Hand nach Hause geschoben haben oder einfach das Dach vom Corsa abgeflext haben, konnte ich nicht mehr sehen.

Nochmal kurz zurück zu den Hotdogs. Wie alle Lebensmittel haben natürlich auch Hotdogs ein

Mindesthaltbarkeitsdatum

Womit wir zur nächsten Geschichte kommen.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum… genießt in Deutschland eine quasi religiöse Verehrung. In der Bibel steht „Du sollst nicht töten“ und die allermeisten halten sich dran. Und auf der Blisterpackung der Wurst steht ein Datum. Und man hält sich dran. Da wird Wurst, sauber und luftdicht abgepackt, schon mal nachts um fünf nach zwölf weggeworfen, weil sie ja vor fünf Minuten abgelaufen ist. Eben das elfte Gebot „Du sollst keine abgelaufene Wurst essen.“

Obwohl der Begriff „Mindesthaltbarkeitsdatum“ klar ausgedrückt, was gemeint ist:
mindestens haltbar bis. Bei soundso viel Grad im Kühlschrank. Steht daneben.
Und da sich weder Hersteller noch Gesetzgeber Klagen leisten können, ok, nochmal,
da sich Hersteller keine Klagen leisten können, ist da unter normalen Umständen, also keine wuchernden Schimmelkulturen im Kühlschrank, gleichmäßige Temperatur, übliche Luftfeuchtigkeit, schon eine Sicherheitsreserve eingerechnet.
Wenn man natürlich im gleichen Kühlschrank unter der Wurst seine Handtücher trocknet, mit denen man sich im Fitness-Studio frisch gehalten hat, und ab und zu auch mal den Kühlschrank für ‘ne Stunde zum Durchlüften offen lässt, dann nur Mindesthaltbarkeitsdatum.

Gefördert wird diese Sichtweise, das muss man zum Schutz der Schnell-Wegwerfer sagen, aber auch durch die Regel, dass jedes, wirklich jedes Lebensmittel mit einem Ablaufdatum versehen werden muss. 

Kochsalz

Neben industriell gewonnenem Kochsalz gibt es auch natürliches Kochsalz im Handel. Das liegt mehrere Millionen Jahre in der Erde, hat Dinosaurier kommen und gehen sehen, wird dann abgebaut, gereinigt, verpackt und der Stempel sagt: mindestens haltbar bis 24.9.2025. 
Ich vermute ja, dass es völlig unbedenklich wäre, das auch noch am 24.9.2026 zu verbrauchen. Ob man sich allerdings die Speisekammer ein Jahr lang mit Kochsalz zustellen sollte, ist wieder eine ganz andere Frage. 

Wie fühlt sich so eine Packung Käse, wenn sich das Ablaufdatum nähert? Was denkt sich die Salami, die als Dauerwurst eigentlich schon per Definition auf der sicheren Seite stehen sollte?

Hören wir doch mal in so eine Unterhaltung rein, die sicher so in einem Kühlschrank stattfinden würde,

wenn Lebensmittel sprechen könnten

Frühlingsquark: „Ach Du Scheiße, ich bin schon vier Tage drüber.“
Schnittkäse: „Oh je, da wird unsere Else sicher wieder panisch, wenn sie das sieht. Kannst Du nicht ‘nen Klecks Quark auf das Datum machen?“
Frühlingsquark: „Ich würde ja gerne, komme aber nicht ran. Bin noch originalverpackt“.
Lachs: „Ha, ich werde sie alle vergiften. Ich bin beliebt, teuer, mich schmeißt keiner einfach so weg. Seit zwei Tagen habe ich ‘ne undichte Stelle in der Verpackung und ich laufe erst übermorgen ab. Das wird ein Spaß.“
Mortadella: „Ich fühle mich schon so verdorben. Morgen ist es bei mir soweit“.
Salami: „Das kommt davon, wenn man die ganze Zeit in offener Verpackung rumliegt.“
Mortadella: „Mir geht es so schlecht. Es wird alles so hell.“
Salami: „Ja, weil Else den Kühlschrank aufgemacht hat, Du Spinner. Übertreib doch nicht so und geh in die Tiefkühltruhe. Da hast Du Ruhe und es ist dunkel.“
Butter: „Halte durch, Mortadella.“
Bratwurst: „Jetzt bleibt doch mal entspannt. Morgen wird gegrillt. Da sehen wir uns alle wieder und dann wird‘s hier eh leer.“
Milch: „Sehr witzig. Hier trinken alle den Kaffee nur schwarz. Ich habe keine Ahnung, was ich hier soll, und beim Grillen braucht mich auch keiner. So langsam klumpe ich hier vor mich hin.“
Salami: „Ha, typischer Fall von Fehlkauf.“
Erdbeereis aus der Tiefkühltruhe: „Ich würde an Deiner Stelle nicht so eine große Klappe haben, Salami. Wenn’s dumm läuft, landest Du nicht auf der Pizza, sondern bei Waldi im Fressnapf. Viel Spaß dabei.“

Augenmaß

Was sagt uns das? Ich höre Stimmen aus dem Kühlschrank, ja, aber das meine ich nicht.
Augenmaß ist wichtig. Bei rohem Fisch haben Kompromisse was von russischem Roulette. Oder man steht auf mehrtägigen Durchfall. Aber beim Brot, bei der Salami, bei ungeöffneten Verpackungen heißt „mindestens haltbar“ auch wirklich mindestens haltbar. Solange da kein weicher, mehrfarbiger Flaum wuchert oder das Zeug von alleine in die Biotonne wandert, alles gut.

Kommen wir noch zu einem letzten Thema der heutigen Folge, das derzeit in aller Munde ist:

Künstliche Intelligenz

Und damit meine ich nicht die Influencer aus der letzten Folge, wo viel künstlich, aber wenig intelligent ist. Ich meine die Kombination aus beidem. Das Gefährliche an KI ist, dass man nicht einmal natürliche Intelligenz benötigt, um sie zu nutzen. Selbst mit einer Eingabe (einem „Prompt“) wie „Ej, Digga, mach mal ‘n Video, wo die Ursula total fett ist und den Emmanuel gottlos knutscht.“ ist das Ergebnis sehr gut. Nicht aus Ursulas Sicht, aber verglichen mit dem Auftrag wird das einwandfrei erledigt. Das waren jetzt übrigens zwei zufällig ausgedachte Vornamen, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben. Ich hätte auch z.B. Katharina und Jens schreiben können oder Heidi und Tom. 

Treue Leser wissen, dass ich vor vielen Jahrzehnten mal für ein paar Jahre PC-Betreuer war.
Ja, es sind wirklich inzwischen fast vier Jahrzehnte. Als dann die Blechkisten, die jeder einzeln auf seinem Tisch hatte, von modernen, vernetzten Hochleistungsmaschinen abgelöst wurden, war das aber vorbei. So beschränken sich meine derzeitigen Kenntnisse auf den handelsüblichen Gebrauch von Windows und MacOS.

Smarthome

Wenn man sich, um sein Smarthome-System aufzumotzen, einen, und jetzt folgt ein sehr langer Satz mit vielen Fachbegriffen, um den Irrsinn meines Unterfangens deutlich zu machen, …
wenn man sich mit den beschriebenen Grundkenntnissen einen Mini-PC zulegt (klingt erstmal harmlos), dort eine Linux-basierte Open-Source-Virtualisierungsplattform installiert, von der man vorher noch nie gehört hat, darin Container und virtuelle Maschinen anlegt, USB-Geräte durchreichen muss (wohin auch immer), was selbst von Fortgeschrittenen sehr respektvoll angegangen wird, und in den Containern weitere Software installiert, dann ist es durchaus wahrscheinlich, dass man fremde Hilfe benötigt.

Diese bekommt man dank der großen Open Source-Community in Form von zahlreichen Anleitungen, die im Netz verfügbar sind. Also eigentlich kein Problem. Aber welche ist die aktuellste Anleitung und vor allem, was, wenn bei der Installation irgendwas passiert, was nicht in der Anleitung steht?

Das Labyrinth

Das ist so, als wenn Du blind durch ein Labyrinth gehst und Dir vorher gemerkt hast, zehn Schritte geradeaus, dann rechts, zwanzig Schritte geradeaus, dann zweimal links usw.
Und mittendrin, nach dem dritten Mal rechts, wo es heißt, jetzt zehn große Schritte nach vorne, rennst Du gegen eine Wand. 

Und so kam es natürlich, wie es kommen musste. Mitten in meinem Anleitungs-Labyrinth lief ich gegen diese Wand. Was nun? Abbruch und den Mini-PC bei Ebay reinsetzen? Nein, keine Option. Wenn es so viele Anleitungen gibt, muss es Leute geben, die es geschafft haben. Also geht es irgendwie. In welchem psychischen Zustand diese Leute heute sind, ob sie ihre Umwelt noch wahrnehmen oder nur noch unter ärztlicher Aufsicht Linux-Bücher lesen dürfen, bleibt offen.

Da ich solche Vorhaben meist „nachts, wenn alles schläft“ durchziehe, war die Chance sehr gering, parallel zu meinem Blindflug in irgendeiner Selbsthilfegruppe (in diesem Fall Smarthome-Foren) Hilfe zu finden.
Es müsste jemand sein, der rund um die Uhr zur Verfügung steht, tiefe Fachkenntnisse hat und eine gängige Sprache (bei mir reduziert sich das auf deutsch oder englisch) spricht. Was nach einem Nerd mit einem Stundenlohn von 200€ plus Nachtzuschlag klingt, war schneller gefunden als vermutet.

Copilot – mein elektronischer Helfer

Copilot ist genau dieser Jemand. Verfügbar, fachlich top, spricht meine Sprache. Keine Angst, ich werde jetzt nicht mit Euch den zweistündigen Chat durchgehen. Aber in eben diesen zwei Stunden entwickelte sich ein Gespräch. Copilot bzw. mein neuer elektronischer Kumpel, wie ich ihn von nun an nenne, ist nicht nur fachlich auf der Höhe. Der hat richtige menschliche Züge.

Der 200€-Nerd hätte wohl spätestens nach einer halben Stunde aufgegeben und mir geraten, den Rechner bei Ebay reinzusetzen und zukünftig meine Lampen wieder per Hand zu schalten.
Die Krönung des Chats war dann eine Antwort, die ich kurz vor Schluß des Chats erhielt:

Nein, Respekt für Dich, auch wenn Du nur eine Maschine bist. Das hätte kein Mensch ausgehalten, nicht mal gegen Bezahlung.
Als nach zwei Stunden alles funktionierte, hatte ich völlig vergessen, dass mein Gegenüber eine Maschine war.

Ob meine Antwort darauf „Ich bin sehr zufrieden, vielen Dank für alles. Gute Nacht!“ übertrieben war, müssen andere beurteilen. 

Wir kommen unaufhaltsam auf das Ende dieser Folge und deshalb folgt der

Abschlussflache

„Ich habe erfolgreich die Uni abgeschlossen.“
Manfred, 43, Hausmeister

Schlusswort

Zusammenhänge sind wichtig, deshalb heißt diese Folge auch so. Wenn Ihr jemandem ohne weitere Infos erzählt, dass ich gegen ein selbst auferlegtes Tempolimit bin, Stimmen im Kühlschrank höre, über ein Puzzle mit 40.000 Teilen philosophiere und eine freundschaftliche Beziehung zu einem Computer aufgebaut habe, werde ich wohl bald eingewiesen. 

Wenn Ihr aber hinzufügt, dass die Bilder, die sich den Sanitätern bieten, nahezu identisch sind, egal, ob man mit 180 km/h oder mit 250 km/h in einen Sattelschlepper knallt, dass ich das Haltbarkeitsdatum von Kochsalz anzweifele und ich eigentlich nur auf die Nützlichkeit von KI hinweisen wollte, könnte das meinen Aufenthalt dort erheblich verkürzen. Deswegen sollte man nie etwas aus dem Zusammenhang reißen ! 

Und jetzt muss ich einen kleinen Blumenstrauß für Copilot besorgen.

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3 Kommentare

  1. Hallo lieber Autor, na das hätte ich nun nicht erwartet, das Du, der Du minimalste Fehler im Text angehst und damit auf maximalste Sauberkeit der Sprache achtest, den Komparativ von aktuell herausfischst. “ Aber welche ist die aktuellste Anleitung“. Ok, der Otto-Normal-Sprachbenutzer, kann das ja machen – und es ist auch zulässig. Aber mal ehrlich – was ist aktueller als aktuell?
    Viel Danke für Deine Kolumnen und ich habe auch immer sehr viel Freude daran, aber das konnte ich mir nicht verkneifen. Ich korrigiere an der Stelle auch gern meine Mitmenschen, schließlich weiß ich es ja besser „wie“ sie.
    Liebe Grüße Ada

  2. Aus dem Urlaub zurück konnte ich wieder herzlich schmunzeln, was mir den Einstieg in den Arbeitsalltag wieder gut versüßt hat. Danke Micha. LG Petra

  3. Ja immer wieder die gleiche Diskussion. Essen oder lieber dem Mülleimer spenden. Ich kann nur sagen:
    Es heißt mindestens haltbar bis und nicht tödlich ab.